Ein, für das Gesicht des Münchner Zentrums prägender, Wettbewerb ist entschieden: Henning Larsen Architects sollen die
künftige Siemens-Konzernzentrale errichten. In dieser Sonderausgabe stellen wir nach einem Bericht über die Jury-Entscheidung durch deren Mitglieder Löscher und Ude am 30. 6. (ab Seite 2) in aller Kürze die Einreichungen der zwölf eingeladenen Architekturbüros vor.
Weiter berichten wir, wie die TU und die Stiftung Pinakothek der Moderne sich die weitere Entwicklung des Museumsquartiers vorstellen (ab S.10). Dazu fand neben einem Wettbewerb zum visuellen Erscheinungsbild des Kunstareals Ende Juni ein Workshop statt und anschließend eine Podiumsdiskussion u.a. mit dem Kunstminister Wolfgang Heubisch.
Anschließend fassen wir zusammen, was der Forums-Arbeitskreis Maxvorstadt zur Verknüpfung der Siemens-Konzernzentrale mit dem sog. Kunstareal und der weiteren Maxvorstadt am Oskar-von-Miller-Ring für erforderlich hält. Dazu bringen wir Auszüge aus einer Dokumentation des Arbeitskreises (ab S.12).
Der Architekt Stefan Braunfels äußert sich ebenfalls zur Verknüpfung des Kunstareals in der südlichen Maxvorstadt mit der Altstadt (S.16).
Um deutlich zu machen, dass Kunst nicht nur dort eine Heimstatt haben soll, berichten wir abschließend über das geplante Kreativquartier in Neuhausen (S.19).

 


Sonderausgabe zur Maxvorstadt

Gernot Brauer Neue Siemens-Konzernzentrale: Eine neue städtebauliche Qualität: selbstbewusst und sensibel

Die Wettbewerbsbeiträge

Gernot Brauer Kunstareal will sichtbarer werden: Vorrang für kleine vor schwierigen großen Schritten

Gernot Brauer Zwischen Siemens und Museums-quartier sagt das Münchner Forum: Am O.-v.-Miller-Ring kann Münchens Markusplatz entstehen

Stephan Braunfels Das neue „Schwabinger Tor“ sollte endlich gebaut werden

Gernot Brauer An der Dachauer Straße soll ein Kreativquartier wachsen: Ein neues Stadtquartier für die Kunst, Wohnen und Arbeiten