Mit diesen Standpunkten stellen wir den Fußgänger in der Stadt in den Mittelpunkt unserer Betrachtung. Traditionell ist er/sie bei der Flächenverteilung im Verkehrsraum der Großstadt benachteiligt. Eine neue Wertschätzung erfuhr das Zufußgehen mit der Ausweisung von großen Fußgängerbereichen in der Innenstadt Münchens vor über vierzig Jahren. Seitdem wird zäh im öffentlichen Raum um mehr Qualität für Fußgänger gerungen. Dabei liegen die Vorzüge doch auf der Hand: Aus der Fußgängerperspektive und -geschwindigkeit lässt sich die Stadt am besten begreifen. Frei und anarchisch darf der Fußgänger sein wie kein anderer Verkehrsteilnehmer: Tempo nach Lust und Laune, schlendern, hasten, auf dem Absatz kehrt machen, verweilen, betrachten. Außerdem: Es gibt Olympiasieger im Gehen. Da kann kein Autofahrer mithalten.

 


Fußgänger in der Stadt

Rolf Monheim Faszination Gehen!? Handlungsbedarf für die Münchner Innenstadt

Gernot Brauer Orientierung für Fußgänger London zeigt, wie man’s macht

Steve Grundmann Mitten drin und alle dabei Barrierefreiheit im innerstädtischen öffentlichen Raum

Ursula Sieber Fußgänger in München – Wie bewegen sie sich?

Paul Bickelbacher Shared Space und Begegnungszonen

Gernot Brauer Bis 2014 will die Stadt erstmals systematisch für Fußgänger planen

Anja Herberle Konferenz Walk21 – In München geht´s voran


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