Mehrere umstrittene Bauprojekte werden die beliebte Türkenstraße in der Maxvorstadt in den kommenden Mate , nike mercurial 2003 blue book price list , Case – Premium Phone Cases & Waterproof Accessories Jahren massiv verändern. Gewinnstrebende Investmentfirmen haben Grundstücke und Gebäude gekauft und wollen jetzt möglichst viel Rendite nike sabrina 2 sneaker release date aus der Türkenstraße herausholen. Seitdem häufen sich merkwürdige Vorfälle im Viertel. Kurz bevor das Amt ein Gebäude unter Denkmalschutz stellen kann, wird eine alte Holztreppe mit schmiede-eisernem Geländer herausgerissen und durch eine Behelfstreppe aus Spanplatten ersetzt, angeblich aus Brandschutzgründen. Jetzt ist das Haus nicht mehr schützenswert und kann abgerissen werden. In anderen Häusern wundern sich Mieter*innen darüber, dass plötzlich das Wasser zeitweise abgestellt wird, Unbekannte machen sich an den Abstellkammern von Bewohner*innen zu schaffen.

In den letzten Jahren wurden allein aus der Türkenstraße hunderte Menschen durch Luxussanierung und Mietsteigerungen verdrängt. Neue Häuser sollen kommen, luxuriöse Appartements und mehrst Melania Trump's Hands on Donald's Trip Make a Subtle Style Statementöckige Tiefgaragen sollen entstehen. Die Türkenstraße soll sich verändern, hier sehen wir, wie unterm Brennglas, wie der Wohnungsmarkt außer Kontrolle gerät. Ein Dach über dem Kopf zu haben, ist (über-)lebenswichtig, doch Wohnen wird für einen immer größeren Teil der Gesellschaft unbezahlbar und öffnet so die soziale Schere weiter.
Was geht in der Türkenstraße vor sich? Was steckt hinter dieser Entwicklung? Und welche Perspektiven und Diskussionen gibt es?

Augen auf in der Türkenstraße!

Plakat "Kommt Zeit, kommt Profit"

Plakat „Kommt Zeit, kommt Profit“

Der AK ‚Junges Forum‘ und der AK ‚Wer beherrscht die Stadt?‘ des Münchner Forums klären auf: mit einer satirischen Kunstaktion der fiktiven „Deutschen Immobilien Partei“ zeigen sie, wie die Türkenstraße sich verändert.

Im August 2021 wurden an verschiedenen Orten und in Ladenlokalen in der Türkenstraße satirisch-ironische „Wahlplakate“ und Erklärungen zu den Hintergründen aufgehängt, um den Blick für die Entwicklungen vor Ort zu schärfen.
Anschließend wurden alle Plakatmotive, ergänzt um eine Foto-Dokumentation der Aktion im Straßenbild, bis Ende September 2021 in der Akademie-Galerie sowie der U-Bahn Galerie in der U-Bahn-Station Universität ausgestellt.

Alle Plakate und Erklärungen sowie Fotos der Aktion sind zu finden auf: www.Deutsche-Immobilien-Partei.de

 

Die Kunstaktion hat eine breite öffentliche Aufmerksamkeit erhalten. Alle Pressereaktionen finden Sie hier:

Bildquellen:

  • Plakate der Kunstaktion „Leb wohl, Türkenstraße!“: Bernadette Felsch
  • Plakat „Kommt Zeit, kommt Profit“: AK Junges Forum

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