Die Diskussion über die Zukunft Münchens läuft im Moment intensiv. Das zeigen schon die gut besuchten und inhaltsreichen Podiumsgespräche in der Ausstellung des Planungsreferats „Zukunft finden [Innen] Stadt“ in der Rathausgalerie. Aus aktuellen Gründen stellen wir die Berichte über diese Veranstaltungen aber ebenso zurück wie Berichte über die Arbeit im Münchner Forum und liefern Sie in unserer März-Nummer nach, die voraussichtlich am 1. März erscheint.
Diese zweite Februar-Ausgabe unserer Standpunkte konzentriert sich stattdessen ganz auf das Thema Verkehr. Münchens Verkehrsentwicklungsplan ist gewichtig. Er informiert über die Planung der Stadt bis zum Jahr 2015 und betrachtet die Zukunft der Mobilität – ohne dass wir das hier im Einzelnen darstellen können – unter drei Optionen: einer stärker auf den Pkw-Verkehr, einer stärker auf den öffentlichen Verkehr und einer stärker auf „weiche Faktoren“ des Verhaltens abstellenden Variante. Am 22. Februar wird der Verkehrsentwicklungsplan im Stadtrat diskutiert. Wir stellen Ihnen in dieser Ausgabe Auszüge vor.
Zugleich geben wir einem erfahrenen Kritiker, nämlich Karl Klühspies, Gelegenheit zu einer kritischen Bewertung. Wie immer sind auch Sie herzlich eingeladen, in Leserbriefen, Zuschriften an das Forum oder durch Mitarbeit in einem unserer Arbeitskreise die Zukunft unserer Stadt mitzudiskutieren.
Im Anschluss bringen wir aus ebenfalls aktuellem Anlass und ebenfalls von Karl Klühspies verfasst einen Kommentar zur geplanten Privatisierung der Bahn.

 

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Verkehrsentwicklungsplan

Gernot Brauer Münchens Verkehrsentwicklungsplan bis 2015 nennt ehrgeizige Ziele: 180.000 Menschen zusätzlich – und alle wollen mobil bleiben

Karl Klühspies Ein Kenner Münchens hat den Verkehrsentwicklungsplan kritisch kommentiert: Was soll aus München in den nächsten zehn Jahren werden?

Karl Klühspies Die Bahn soll komplett privatisiert werden. Hier droht ein kapitaler Fehler: Das Bahnnetz muss auf jeden Fall öffentlich bleiben Seite 16