Bauleitplanung

Leitung: Wolfgang Zimmer und Martin Bengsch

Die ehemalige Paulaner-Brauerei in der Au weicht langsam einem neuen Wohnquartier: begonnen wurde 2017 mit dem Teilbereich an der Welfenstraße, das der Logistik der Brauerei gedient hat. Hier wurde bereits Richtfest für die Mietwohnungen in den Neuen Welfenhöfen gefeiert. Der zweite Schritt erfolgte in der Unteren Au, wo einst das Sudhaus der Brauerei stand. Hier entstehen Einzelhandel und Eigentumswohnungen.

Der neue Stadtteil Freiham geht genauso wie das sog. Werksviertel hinter dem Ostbahnhof in die konkrete Planung und Realisierung. Auch hier hat sich die Geschwindigkeit der Entwicklung beschleunigt, sowohl im Bereich des Werksviertel Mitte, dem ehemaligen Pfanni-Areal bwz. ehemaligen Kultfabrik, als auch am Rand, wo bereits mehrere Kräne Neubauten ankündigen. Auf dem angrenzenden Optimolgelände wurden die kleinen Gebäude mit ihren “Clubs” zurückgebaut, wie dies heute heißt.

Die Bayernkaserne wird sicher auch– wie weitere Kasernenareale – spannend bleiben. Nach den Beteiligungsverfahren nach § 3 Absatz 2 und § 4 Absatz 2 Baugesetzbuch und der aktuellen Beschlusslage zur Anbindung an den Öffentlichen Nahverkehr kann es auch hier “schnell weitergehen”.

Bei den Entwicklungsflächen im Nordosten der Landeshauptstadt, also östlich von Daglfing, Englschalking und Johanneskirchen, werden die drei Grundkonzepte in die weitere Planung einfließen. Im Münchner Norden ist eine weitere, letzte Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme angedacht. Umstritten ist hier, ob eine formelle Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme nach Baugesetzbuch der richtige Weg ist oder die Sozialgerechte Bodennutzung, den die Landeshauptstadt München bei allen größeren Bauleitplanverfahren anwendet. Im Umfeld von Feldmoching hat die Landeshauptstadt bereits auf eine Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme verzichtet; im Umfeld von Daglfing wird noch darum gerungen.

Da langsam, aber sicher, die großen Entwicklungsthemen ausgehen werden, wird das Thema Langfristige Siedlungsentwicklung immer wichtiger, vor allem vor dem weiter bestehenden Zuzugsdruck. Hierbei wird die Nachverdichtung bestehender Großsiedlungen im Vordergrund stehen, da diese sich wegen einfacherer Eigentumsverhältnisse am einfachsten umsetzen lässt im Vergleich zu der Nachverdichtung der Gartenstädte oder einer „Neuen Höhe“ im Bereich der Kernstadt. Aber auch die “Neue Höhe” von 24 m, also knapp unter der brandschutzreleveanten Hochhaushöhe kann mann immer öfter punktuell beobachten.”

Und zu mir: ein aktuelles Foto muss ich noch erstellen lassen. Den Text habe ich hier über meine Person leicht überarbeitet:

“Wolfgang Zimmer, Dipl.-Kaufmann (Universität), zertifizierter Immobiliengutachter (DIAZert) und Dipl.-Sachverständiger (DIA) für Immobilienbewertung: als Münchner von Geburt und mit „Leib und Seele“ bietet mir das Münchner Forum die besten Informationen und Diskussionen rund um alle Themen in München und das mit den Entscheiderinnen und Entscheidern und vielen anderen herausragenden Persönlichkeiten.

Darüber hinaus bietet das Münchner Forum viele informative und spannende Veranstaltungen. Ich freue mich, den Arbeitskreis Bauleitplanung mit zu leiten, der in unregelmäßigen Abständen aktuelle Bebauungspläne diskutiert und seine Meinung in Form einer Stellungnahme im Rahmen der Bürgerbeteiligung an das Referat für Stadtplanung und Bauordnung abgibt. Wer Interesse hat, sich mit uns in die Planungsprozesse einzubringen, wenn die planerischen Grundlagen größerer Bauvorhaben gelegt werden, ist uns jederzeit herzlich willkommen.

 

Bildquellen

  • AK Bau: Flächennutzungsplan München

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