BR-Sendung Kontrovers: Nachhaltige Städteplanung mit Patric Meier vom Münchner Forum

Das BR-Fernsehen hat sich in der Sendung Kontrovers mit dem Thema Nachhaltige Städteplanung beschäftigt: “Viel Monotonie auf wenig Platz – das zeichnet manches Neubaugebiet aus. Immer gleiche Fassaden mit langweiligen Grünflächen dazwischen. Muss das wirklich sein? Experten sehen hier die Politik in der Pflicht: Eine Änderung von Planungsvorgaben und Baurecht könnte viel bewirken!”

Patric Meier, Leiter des AK Nachhaltige Quartiersentwicklung spricht zu der Thematik.

Ausgestrahlt wurde die Sendung am 10. Juli 2019 um 21:00 Uhr | Dauer 7 Minuten

4. Kunstareal-Fest 2019

Am 13. und 14. Juli 2019 findet das 4. Kunstareal-Fest statt. Alle Institutionen im Kunstareal laden zu einem außergewöhnlichen Erlebnis für jung und alt ein.
Es gibt ein vielfältiges und umfassendes Programm mit 140 Veranstaltungen für Münchnerinnen und Münchner sowie für Besucher*innen aus aller Welt.

Das 4. Kunstareal-Fest wird veranstaltet vom Förderkreis Kunstareal München, organisiert von der Geschäftsstelle Kunstareal München und der Stiftung Pinakothek der Moderne. Das Münchner Forum wirkt als Partner des Kunstarealfests mit. Die Beiträge des Münchner Forums finden Sie auf den Seite 23 bis 27 des offiziellen Kunstareal-Magazins. www.kunstareal.de/kunstareal-fest/

 

Ausstellung “Nachhaltige Stadtentwicklung zwischen Planung und Wirklichkeit – Die Münchner Quartiere Obergiesing und Domagkpark”

München wächst! Neue Stadtteile entstehen und Bestandsquartiere verändern sich, um der Nachfrage nach Wohn- und Arbeitsraum in einer lebenswerten Stadt nachzukommen. Immer mehr rückt dabei eine sozial und ökologisch nachhaltige Entwicklung in den Vordergrund.

Städte als Orte von  Innovation und Möglichkeit werden inzwischen als entscheidend für die nötige Wende zur Nachhaltigkeit erkannt. Aber wie müssen wir München denken, planen und gestalten damit die Stadt nachhaltiger wird? Was heißt nachhaltige Stadtentwicklung für Bestands- und Neubauquartiere?

Über drei Semester hinweg haben Studierende des Masterstudiengangs „Globaler Wandel –Regionale Nachhaltigkeit“ des Instituts für Geographie der Universität Innsbruck in Zusammenarbeit mit dem Münchner Forum zwei Quartiere in München im Hinblick auf diese Fragen analysiert. Inwiefern gibt es eine nachhaltige Entwicklung in den Quartieren Obergiesing und dem Domagkpark? Ihre Projekte haben die Studierenden mit thematischem Fokus auf Wohnen, Mobilität, Nahversorgung und öffentlicher Raum im letzten Jahr durchgeführt.

Geleitet wurde die Projektstudie von Prof. Dr. Martin Coy (Lehrstuhl für Angewandte Geographie und Nachhaltigkeitsforschung, Universität Innsbruck), Christian Obermayr MSc. (Mitglied der Arbeitsgruppe Entwicklungs- und Nachhaltigkeitsforschung (AGEF, Universität Innsbruck) und Dr. Michaela Schier (Geschäftsführerin des Münchner Forums e.V. und Lehrbeauftragte an der Universität Innsbruck).

Die Ergebnisse der empirischen Projektstudie „Nachhaltige Stadtentwicklung zwischen Planung und Wirklichkeit – Die Münchner Quartiere Obergiesing und Domagkpark“ werden von Dienstag, 02. Juli, bis Freitag, 12. Juli 2019, im Raum 018 (EG) des Referats für Stadtplanung und Bauordnung, Blumenstraße 28b, ausgestellt. Die von Geographie-Studierenden der Universität Innsbruck erstellte Ausstellung mit 27 Postern ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr zu besichtigen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projektseite der Uni Innsbruck

Die vollständige Broschüre zur Ausstellung können Sie hier herunterladen.

Einen Bericht in der Süddeutschen Zeitung können Sie hier nachlesen.

Das Kunstareal München – 5 Jahre Bürgergutachten und 10 Jahre Kunstarealprozess

Direkt zum Download der Ausgabe im PDF-Format:

Liebe Leserin, lieber Leser,

5 Jahre Bürgergutachten und 10 Jahre Kunstareal-Prozess – ein guter Anlass, um auf die Entwicklung des Kunstareals zurückzublicken und vor allem nach vorne zu schauen: Das Kunstareal ist kein starres Konzept, es soll zu einem großen „kulturellen Versammlungsplatz der Stadtgesellschaft“, zu einem lebendigen „Ort der Zusammenkunft und des Dialogs“ (G. Redlich) geöffnet werden.
Freistaat, Landeshauptstadt und die Stiftung Pinakothek der Moderne befördern seit 2009 die Zusammenarbeit der Kultureinrichtungen und Gremien vor Ort. Nun konzipieren die Museen gemeinsam Projekte und Veranstaltungen für höchst unterschiedliche Besuchergruppen. Das 4. Kunstarealfest am 13./14. Juli 2019 präsentiert die faszinierende Vielfalt dieser Arbeiten. Das Münchner Forum trägt nach Kräften bei, Menschen aus dem Stadtteil, der Stadt und Region an der räumlichen Planung des Quartiers zu beteiligen und die Empfehlungen aus dem Bürgergutachten zu verfolgen.
Die Standpunkte-Beiträge zeigen: Es fehlt nicht an guten Ideen. Ihre Umsetzung hakt oft an langen Abstimmungs- und Genehmigungswegen zwischen den Institutionen und Hierarchien. Ihre Schnittstellen sind „ausbaufähig“. Initiatoren neuer Projekte tun sich schwer im „Antragsdschungel“. Wo sind im Kunstareal die Schlüsselpersonen und „Knoten“, die die jungen Initiativen beraten und den Kunstareal-Prozess kraftvoll vorantreiben?
Oft geht es um die Grün- und Freiflächen im Kunstareal: Sie sind mehr als nur „Kitt“ zwischen den Museen; sie sind wertvolle Aktions- und Lebensräume für alle. Junge Leute wollen Treffpunkte ohne Stress und Konsum; Kreative suchen Freiräume für „fliegende“ Projekte, wie die Mohnblumenaktion von Walter Kuhn – der Königsplatz als Ort des gesellschaftlichen Dialogs.

Mit dieser Standpunkte-Ausgabe regen wir die Stadt, den Freistaat und alle Beteiligte im Kunstareal an, den Kunstareal-Prozess weiterzudenken: Das Kunstareal braucht neue Impulse!

Detlev Sträter
1.Vorsitzender des Programmausschusses des Münchner Forums

Standpunkte hier downloaden

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Pressemitteilung des Münchner Forums zum Georg-Kronawitter-Platz

Planungsprozess Georg-Kronawitter-Platz („Sattlerplatz“)

Beim Areal um den Georg-Kronawitter-Platz (überwiegend ehem. „Hirmer-Parkhaus“), das in städtischem Eigentum ist und in einem intransparenten nichtöffentlichen Verfahren 2017 vergeben wurde, droht, dass die Bürgerinnen und Bürger und die Öffentlichkeit im weiteren Planungsverlauf erneut hinters Licht geführt werden.

Wie steht es um die Planungskultur und die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger in der Landeshauptstadt München? Das Beispiel ‚Georg Kronawitter Platz‘ zeigt, dass beides ins Hintertreffen gerät, wenn sie hinderlich sind, um die Ziele der Investoren und weiterer Akteure zu erreichen.

Die vollständige Pressemitteilung können Sie hier nachlesen.

 

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