Standpunkte 10.2019: 20 Jahre Messestadt Riem

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Liebe Leserin, lieber Leser,

20 Jahre ist es her, als die ersten Bewohner/innen ihre Wohnungen im neuen Stadtteil am Ostrand Münchens beziehen konnten. Er wurde auf der aufgelassenen Fläche des in die Region verlegten Flughafens Riem errichtet. „Messestadt Riem“ heißt dieser Stadtteil seitdem, wenngleich die Verlagerung der Münchner Messe von der Schwanthalerhöh nach Riem bei den allerersten Überlegungen für die Nachnutzung auf dem Flughafengelände noch nicht Thema war. Zwei Jahrzehnte Erfahrungen im und mit dem neuen Stadtteil – Anlass und Gelegenheit für eine Rückschau: Was ist gut gelungen? Wo muss nachjustiert werden? Welche Erfahrungen können daraus für weitere Stadtentwicklungen an anderer Stelle in München gewonnen werden? In dieser Standpunkte-Ausgabe kommen Personen zu Wort, die in unterschiedlicher Weise mit der Planung und Entwicklung der „Messestadt Riem“ befasst waren und sind, die dort leben und sich engagieren. Ihre Beiträge können nur einen kleinen Einblick in die Vielfalt des Stadtteils geben. Gelungenes und Problematisches kommt gleichermaßen zu Wort.

Ferner enthalten diese Standpunkte u.a. eine Betrachtung zu der beabsichtigten Zerstörung des Eggartens auf dem Wege der Bebauung, einen Bericht über eine die Ruhe störende Inaugenscheinnahme der Innenstadt-Arkaden am „Tag des offenen Denkmals 2019“, über eine Veranstaltung über die Über- und Vernutzung des Schlossparks Nymphenburg, über das Wiederaufflammen der Hochhaus-Diskussion in München und vieles mehr.

Wir hoffen auf das Interesse unserer Leser/innen und somit auf kritische Resonanz.

Detlev Sträter
1.Vorsitzender des Programmausschusses des Münchner Forums

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Bildquellen

  • Wohnhäuser in der Messestadt Riem: Gerhard Herbert Schön

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