Bayerisches Fernsehen| stadtgeschichten | Ein Tag an der Münchner Isar

Im Juni 2011 war es soweit: aus der einst begradigten Isar war durch jahrelange Bagger- und Schaufelarbeiten endlich wieder ein natürlicher Fluss geworden, der in großen Schleifen durch das Stadtgebiet mäandern darf.

Seitdem haben die Münchner ihren Fluss wiederentdeckt: ihre ganz persönlichen Lieblingsplätze dort gefunden. Und zu träumen begonnen, von Bädern in der Isar, Cafés und Balkonen über dem Fluss, Open-Air-Konzerten auf Brücken, denen man auf Schaukeln darunter lauschen kann.

An den heißen Sommer-Wochenenden verwandelt sich der Flauchersteg in eine grilldampfende Partymeile, die im nächsten Sonnenaufgang ein trauriges, Scherbenbild zeichnet. Das war nicht das Ziel der Millionenteuren Zurückverwandlung der Isar in einen wilden Naturfluss, warnen nicht nur die Naturschützer.

Der Film stellt Menschen an einem ganz besonderen Fluss in einer Großstadt vor. Er erzählt von ihren Wünschen und Hoffnungen für ein besseres Zusammenleben mit ihrer Isar. Und er zeigt: das Schicksal der Isar wird vom Blick bestimmt, den die Menschen auf die „Reißende“ haben, wie die Kelten den Fluss vor Urzeiten nannten.


 

Unter folgendem Link ist der Beitrag abrufbar:

http://www.br.de/mediathek/video/video/ein-tag-an-der-muenchner-isar-102.html

Bayerisches Fernsehen

Buch und Regie: Peter Giesecke, Redaktion: Sabine Reeh

 

 

 

Bildquellen

  • Isar Strand am Volksbad: Geschaeftsstelle

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