Kultur geht nicht ohne Natur. Welchen Wert hat öffentliches Grün in der Innenstadt

Nach der politischen Willensbekundung von Ministerpräsident Horst Seehofer und Oberbürgermeister Dieter Reiter am 2. Februar 2015 den Gasteig und den Herkulessaal gemeinsam zu sanieren ist der Neubau eines neuen Konzertsaals am Finanzgarten anscheinend vom Tisch. Die Zwillingslösung sieht die gemeinsame Nutzung der Philharmonie und des Herkulessaals durch das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und die Münchner Philharmoniker vor. Jahrelang wurde über den Bau eines Konzertsaals für das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks diskutiert. Die Symphoniker beklagten die mäßige Akustik am Gasteig und die dortige Planungshoheit der städtischen Philharmoniker. Nun soll die Philharmonie für klassische Musik verbessert werden und der Herkulessaal renoviert werden. Da sollten sich doch alle Musiker freuen, möchte man meinen. Doch kaum waren die Ergebnisse des Gesprächs von Ministerpräsident und Oberbürgermeister bekannt, erklang heftiger Protest in fortissimo assai von namhafter Prominenz der Musikszene und vom Konzertpublikum. Dass am Ende eine Renovierung von Philharmonie und Herkulessaal und kein neues Konzerthaus herauskommt, darauf wird sich der BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN) nicht verlassen können. Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter schließt mittlerweile nicht mehr aus, dass es doch noch zum Neubau eines Konzertsaales am Finanzgarten kommt. Er habe nie behauptet, nun sei eine endgültige Entscheidung gefallen, wird Reiter zitiert. Weiterlesen

Metropolregion München – Mehr Region. Mehr Möglichkeiten.

Die Metropolregion München ist eine von elf Metropolregionen in Deutschland. Sie erstreckt sich auf einer Fläche von über 25.000 Quadratkilometern, beheimatet rund 5,8 Millionen Einwohner und reicht von Eichstätt im Norden bis Garmisch-Partenkirchen im Süden und von Dillingen an der Donau und dem Ostallgäu im Westen bis nach Altötting im Osten, umfasst also weit mehr als das direkte Münchner Umland.

Im 2009 gegründeten Verein Europäische Metropolregion München (EMM e.V.) arbeiten 26 südbayerischen Landkreise, 6 kreisfreie Städte und rund 40 kreisangehörige Kommunen mit rund 150 Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft auf freiwilliger Basis zusammen. Gewählter Vorsitzender des Vereinsvorstandes ist aktuell Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter. Weiterlesen

Konzertsaal – Standort für den Bayerischen Rundfunk

Es ist wunderbar, dass München Orchester besitzt, die nicht nur zuhause, sondern auch in der Welt besondere Beachtung finden. Die Möglichkeit, allen Weltorchestern gerecht zu werden, verdient besondere Aufmerksamkeit. München hat auch gute Erfahrung mit der Platzierung von Tonhallen und Theatern gemacht, dienen diese ja auch dazu, Orte zu prägen und eventuell sogar erst zu entwickeln. Dabei ist an das Gärtnerplatztheater, aber auch an das Prinzregententheater zu denken, die als Landmarke und Entwicklungsanker für einen qualifizierten Städtebau dienten.

Standort

Bei der Standortwahl ist natürlich in erster Linie an die Besucher zu denken. Wie kommen sie bequem dorthin. Finden sie danach noch Orte, um das Erlebte besprechen zu können, Lokale, um sich auszutauschen?

München hat den Vorzug, eine Stadt zu sein, die im Zentrum einer Agglomeration von über drei Millionen Menschen liegt. Nur durch diesen Umstand und das große Bürger-Interesse ist das außerordentliche Kultur-Angebot zu erklären. Dass die Musikliebhaber nicht mit dem eigenen Fahrzeug in die bedrängte Innenstadt fahren (sollen), liegt im Interesse aller. Um für möglichst viele Besucher das zu ermöglichen, muss der Standort fußläufig zur S-Bahn-Stammstrecke liegen. So kann lästiges Umsteigen vermieden werden.

Dieser Kreis von im S- Bahn-Bereich lebenden Interessenten wird noch erweitert um die Bürgerinnen und Bürger in der Metropolregion München-Augsburg-Ingolstadt. Also ist eine Luxus-Erschließung durch den ÖPNV von besonderer Bedeutung.

 

Städtebau

Eine kulturelle Infrastruktur ist für jeden Standort, der sich in Entwicklung befindet, von außerordentlichem Wert. Hier entsteht ein Zeichen (Branding), das der Umgebung einen Assoziationshintergrund schafft, der dem Standort vielfältiges Interesse sichert. In München wurde das im 19. Jahrhundert mit dem Gärtnerplatz-Theater erfolgreich verwirklicht. Im 20. Jahrhundert mit dem Prinzregenten-Theater am gleichnamigen Platz. Auch hier hatte sich dieses Theater im Bewusstsein so verankert, dass es mit Sponsorengeldern wieder erstehen konnte. Im Vorfeld beider Theater sind Platzgestaltungen entstanden, die zu den attraktivsten Stadträumen in München gezählt werden. Mit einem Konzerthaus lässt sich also Stadtentwicklung betreiben, gerade in der Musikstadt München.

 

Infrastruktur

Ein Musikhaus mit 2.200 Sitzplätzen erfordert auch bei guter ÖV-Erschließung mehr als 10 Prozent Stellplätze in einer Tiefgarage (TG). Das Gasteig wurde sogar gezwungen, außerhalb der realisierten TG-Plätze zusätzliche gegenüber anzumieten. 300 Stellplätze sind also für die Besucher im Minimum vorzuhalten, wenn die ÖV-Erschließung optimal ist.

Neben dieser Erschließung ist die Andienung des Hauses mit Schwerlastverkehr ein Muss. Wer das Gasteig beobachtet hat, der weiß, dass zum Transport der Instrumente und des Equipments Schwerlaster unter das Haus gefahren werden müssen mit 40 t Gesamtgewicht und 4,50 Metern Höhe, wenn der Verkehr auf den Straßen nicht unterbrochen werden soll. Das erfordert einen Standort, der eine Rückseite besitzt, die mit diesen Zufahrten belastet werden kann. An der Oper kann man die Auswirkungen der Tiefgarage auf den öffentlichen Raum beobachten. Der wunderbare Max-Joseph-Platz vor der Oper ist nicht mehr als öffentlicher Raum zu nutzen.

Wendet man diese Feststellungen auf München an, ergibt sich ein relativ klares Bild.

  1. Der Standort muss in der Nähe der Stammstrecke des ÖPNV liegen, um die Region und die umliegenden Städte optimal anzubinden.
  2. Der Standort sollte in einem Entwicklungsgebiet liegen, das von einem Konzerthaus positive Impulse erhält.
  3. Der Standort sollte städtebaulich von einem Konzertsaal neu geprägt werden können. Eine bestehende Denkmal-Landschaft wäre mit größten Konflikten gestalterisch, denkmalpflegerisch und öffentlich verbunden.

Gibt es solche Standorte in München noch?

  1. An der Stammstrecke der S-Bahn von Pasing bis zum Hauptbahnhof sind solche Standorte zu finden; z.B. an der Hackerbrücke nördlich der Bahn. Hier steht eine Umstrukturierung an von Brauereien zu anderen Nutzungen an. In der Nähe des Bayerischen Rundfunks und in der Nähe zum Haupt- und Busbahnhof. Dieses Gebiet schreit geradezu nach einer Aufwertung, hat es selbst doch Außerordentliches zu bieten, das neu wiedererweckt und interpretiert werden kann und sollte.
  2. Am Ostbahnhof, genauer an der Friedenstraße, ist das Gebiet gerade im Umbruch. Der Standort liegt attraktiv über München, er würde städtebaulich aufgewertet und könnte den Verkehr verkraften. Allerdings ist die Fläche in Privatbesitz. Aber es wäre aller Anstrengung wert, zusammen mit dem durch seine Wohltätigkeit bekannten Eigentümer hier einen Kulturhotspot zu errichten und weiterzuentwickeln.
  3. Am Pasinger Knie. Dieser Standort könnte die Brutalität des neuen Stadtzentrums balancieren. Städtebaulich könnte hier etwas Neues entwickelt werden, was dem angedachten Boulevard vom Einkaufzentrum in Richtung Osten an der Bahn neue Realisierungschancen gäbe. Zukünftig auch eine Haltestelle der U 4/5.

In diesem Lichte betrachtet scheidet der Standort Finanzgarten aus. Hier ist die Stadt bereits idealtypisch klassizistisch. Das Gartendenkmal Finanzgarten muss vom Parkplatz nördlich des Landwirtschaftsministeriums befreit und um diese Fläche erweitert und fertig gestellt werden. Mit geringem Aufwand lässt sich hier das Ensemble noch einleuchtender herausarbeiten. Ein neuer Architekturtypus kann den Standort nicht entwickeln, ihm aber schlimmen Schaden zufügen. Gerade das Museumsquartier in der Maxvorstand, das über die Von-der-Tann-Straße mit dem Haus der Kunst, der Nationalgalerie in der Prinzregentenstraße und der Villa Stuck verbunden ist, muss in seinem Zusammenhang verdeutlicht werden. Eine Zufahrt für Schwerlastverkehr zu einem Konzerthaus mit 4,50 m hohen Ein- und Ausfahrten in der Von-der-Tann-Straße würde diese Verbindung endgültig zerreißen. Die Galeriestraße als Parkplatz-Zufahrt für eine Tiefgarage unter dem Konzerthaus würde den unhaltbaren Zustand der Galeriestraße zementieren, statt diese endlich als Vorfeld für den Hofgarten freizumachen.

Wolfgang Czisch

Braucht München einen neuen Konzertsaal? Pro und Contra

Pro  

Globalisierung bedeutet weltweiten Wettbewerb. Beim Sport, besonders beim Fußball, wird dies als selbstverständlich akzeptiert. In der Wirtschaft hat man sich daran gewöhnt. Vom „Made in Germany“ leben wir alle nicht schlecht. Auch in Forschung und Wissenschaft gibt es Rating Hierarchien. Aber in der Kultur? Ja, auch hier gibt es den Standort-Wettbewerb. Wer nicht top ist, wird unter ferner liefen eingeordnet. Um aber Spitzenleistungen erreichen zu können, müssen die Rahmenbedingungen stimmen.

Der Einwand, Infrastruktureinrichtungen wie Straßen, Schulen oder Kitas seien wichtiger als kulturelle Einrichtungen, greift zu kurz. Natürlich sind jene notwendig. Aber für die Attraktivität einer Region und deren Wirtschaftskraft sind Highlights ebenso notwendig. „Ausgaben in Kultur sind keine Subventionen sondern Investitionen, die in harten Haushaltverhandlungen erkämpft werden müssen.“ (Tim Renner, Kulturstaatssekretär, Berlin in Die Zeit Nr. 16 2015, S.54). München wurde durch die Olympischen Spiele 1972 mit seinen architektonisch herausragenden Olympiabauten weltweit bekannt und ist seitdem ein wesentlicher Magnet für den Tourismus und für die Standortwahl innovativer Wirtschaftszweige, durch die dann erst das Geld für die nötige Infrastruktur geschaffen werden konnte.

Der nächste Einwand: München hat doch zwei Konzertsäle, den Gasteig und den Herkulessaal. München ist doch eine weltweit bekannte Musikstadt. Die beiden Orchester, die Münchner Philharmoniker und das Symphonieorchester des BR zählen neben dem bayerischen Staatsorchester (Oper), den Wiener Philharmonikern, der Deutschen Philharmonie Berlin und den New Yorker Philharmonikern zu den sechs besten Orchestern weltweit. Oder?

Ja, aber wie wurde dies erreicht? Erst Sergiu Celibidache hat die Münchner Philharmoniker zu einem Orchester von Weltrang geformt, Mariss Janson die Symphoniker des BR. Celibidache hat die nicht hervorragende Akustik des Gasteigs durch vermehrte Proben und seinen Musikstil ausgeglichen. Das aber war gestern.

Heute können viele Konzerte mit berühmten Solisten und Dirigenten – meist auf Jahre im Voraus vereinbart – nicht organisiert werden, weil beide Orchester und Gastorchester sich den großen Saal und die nötige Infrastruktur teilen müssen. Das heißt Stillstand. Denn der Herkules-saal ist nicht wirklich für symphonische Musik mit großen Orchestern geeignet.

Nun sollen auch noch beide Säle, Gasteig und Herkulessaal, saniert werden. Die Politik geht davon aus, dass dies in zwei Jahren zu bewerkstelligen sei. Fachleute wissen jedoch, dass hierfür mindestens siebenJahre benötigt werden. Dies besonders, wenn der Gasteig entkernt und völlig neu gestaltet werden soll.

München und die beiden Weltklasse-Orchester wären dann sieben Jahre ohne geeigneten Konzertsaal. Und dies bei einem Einzugsbereich in der Metropolregion von 3 Millionen Einwohnern. München könnte sich als Musikstadt in die Provinzialität verabschieden.

Das kann nur verhindert werden, wenn vorab ein geeignetes Konzerthaus errichtet wird. Dieses könnte dann wie die Philharmonie in Paris so konzipiert sein, dass außer klassischer Musik auch die ganze Palette heutiger Musik dort eine Heimstatt hätte. Erst dann wären auch in Zukunft die Rahmenbedingungen für eine attraktive Musikstadt München geschaffen, so wie jetzt in Paris. Ohne Visionen keine Sponsoren.

Udo Bünnagel   

 

Contra    

Eigentlich kann man ja gar nichts gegen einen schönen neuen Konzertsaal haben. Eine reiche Stadt, ein reiches Land müsste sich so etwas leisten können, selbst wenn erheblich dringendere Probleme wie mangelnder bezahlbarer Wohnraum, wie miserable, zudem schlecht bezahlte Arbeitsverhältnisse vor allem in den Sozial- und Dienstleistungsberufen, wie die schwierige Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbewerbern nicht gelöst sind.

Was aber verstört, sind in der Kakophonie der Äußerungen jene Stimmen, die den Konzertsaal hier und jetzt und zwar sofort herbeireden wollen, und dabei ohne Rücksicht all das schlecht reden, was jenem entgegensteht. Da wird der nun plötzlich entdeckte mangelnden Glanz des Herkulessaals und die unzureichende Akustik der Philharmonie ins Feld geführt. Da wird der Finanzgarten als letzte relevante innerstädtische Grünanlage und als historisches Zeugnis der einstigen Stadtbefestigungs- und Wallanlagen bar jedes stadtkulturellen und stadthistorischen Gespürs als zur architektonischen „Aufwertung“ anstehende städtebauliche Restfläche denunziert. Da werden Standorte ins Spiel gebracht und gleich wieder verworfen – womöglich weil sie fußläufig zu weit von den tradierten post-konzertanten Schankstätten entfernt liegen. Ein moderner Konzertsaal, der heutigen Ansprüchen genügt, entfaltet eine enorme städtebauliche Attraktivität. Frühere Münchner Stadtbaumeister haben dies verstanden und etwa das Gärtnerplatztheater und das Prinzregententheater als zentrale Anker in damals neu zu entwickelnde Stadtviertel platziert. Warum sollte das heute am Ostbahnhof, in Riem, Freiham oder anderswo nicht funktionieren?

Was auch verstört, sind jene Stimmen, die auf Standorten beharren, ohne dass bereits im Ansatz geklärt ist, was überhaupt errichtet werden soll. Geht es denn „nur“ um die Spielstätte eines der Orchester desBayerischen Rundfunks – warum konzentriert sich die Standortsuche dann nur auf das Stadtgebiet München? – oder geht es um die, wie andere sagen, „Musikmetropole München“, die sich ein modernes, den heutigen künstlerischen und technischen Ansprüchen gewachsenes Haus der Musik leisten will, das die vielfältigen Erwartungen an Produktion und Präsentation von klassischer und zeitgenössischer Musik, wenn diese Differenzierung gestattet ist, in ihrer ganzen Breite erfüllen kann? Die Klärung, was ein solches Haus leisten soll und was dazu benötigt wird, ist noch nicht erfolgt und sollte doch einer Standortentscheidung sinnvollerweise vorangehen oder diese vorbereiten – warum wird in München das Pferd vom Schwanz aufgezäumt?

Der neue Konzertsaal – ein „Leuchtturmprojekt“ soll er werden. Doch die Leuchtturm-Metapher hat ihre Tücken: Das weit ins Land strahlende Licht belässt seinen hohen Sockel und seine Fundamente im Schatten. Die Musikstadt München bietet exzellente hochschulische Ausbildungswege für Musik und Kultur im weitesten Sinne. Aber um die fundamentale musische und Musikausbildung an den Grund- und weiterführenden Schulen ist es schlecht bestellt. Sie fristet an den früh auf die Ausbildungsbedarfe der Wirtschaft ausgerichteten Schulen und Ausbildungsstätten ein Schattendasein; das Erlernen eines Instruments gehört zumeist nicht dazu. Wer es dennoch tut, stellt fest, dass es an allen Ecken und Enden an Übungs- und Aufführungsstätten mangelt. Dennoch ist München auch eine Musikstadt. Sie ist viel breiter und bunter, als die laute Diskussion um den Konzertsaal vermuten lässt. Ein Leuchtturm auf einem miserablen Fundament – das geht auf die Dauer nicht gut.

Die Zustimmung zu einem neuen Konzertsaal fiele leichter, wenn seine Befürworter ebenso vehement dafür einträten, die Grundlagen für eine musikalische Bildung an den Schulen zu stärken, und dafür sorgten, dass die Bildungswege zur Musik verbreitert und die sozialen Zugangsschwellen abgesenkt werden. Noch haftet der Konzertsaal-Debatte der Geruch eines elitären Luxusproblems an. Das jüngste Einpendeln auf einen bereits vor Monaten ins Gespräch gebrachten Konzertsaal-Standort am Rande des Olympiaparks bietet immerhin die Chance für einen Ausweg daraus, dass ein gut funktionierendes und von einem weitaus größeren Publikum geschätztes und multifunktional genutztes Kulturzentrum, der Gasteig, mit einem gewaltigen baulichen Eingriff zum Stammhaus für zwei Spitzenorchester aufgebohrt und den dominant vorgetragenen Interessen des Konzertpublikums geopfert werden könnte.

Detlev Sträter

Konzertsaal oder Haus der Musik? Standortsuche ohne Konzept

Wenn dieser Artikel erscheint, dürfte die Zwitterlösung für den Gasteig – Philharmonie und Symphonie – nicht mehr aktuell sein. Aber auch für einen Konzertsaal-Neubau gibt es keine genaue Vorstellung darüber, welche Orchester außer dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks diesen Saal nutzen sollen. Und ob er nur der Klassik oder auch anderen Musikformen dienen soll. Wie „aus gut unterrichteten Kreisen“ zu erfahren war, gibt es auch kein mit künftigen Nutzern abgestimmtes Raumprogramm. Definitiv weiß niemand, wie groß dieser Neubau sein muss. Doch eine Findungskommission des Ministeriums sucht eifrig nach einem geeigneten Grundstück. Wie groß der Raumbedarf für einen solchen Konzertsaal sein müsste, hat deshalb das Münchner Forum bei Musikmanagern erfragt. Weiterlesen

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