Konzertsaal-Debatte geht in die Schlussgerade

Noch vor Weihnachten will der bayerische Kultusminister Ludwig Spaenle eine Grundsatzentscheidung über den Standort eines neuen Münchner Konzertsaals vorlegen. Dass ein solcher Saal gebaut wird, war für Spaenle auf einer Podiumsdiskussion zum Standort Paketposthalle am 15. November keine Frage mehr. Offen war nur noch, wo sie entstehen soll: unter dem 145 Meter weiten Dach dieser Halle oder im sogenannten Werksviertel am Ostbahnhof. Werksviertel-Manager Werner Eckart verbreitet in der Öffentlichkeit den Eindruck, er habe für diese Entscheidung die besseren Karten. Bei einem Vor-Ort-Termin des Münchner Forum-Arbeitskreises Kulturbauten mit dem Architekten Joachim Jürke am 27. November zeigte sich jedoch, dass dies so eindeutig nicht ist. Auch für den Standort Paketposthalle sprechen klare Vorzüge, die in der Öffentlichkeit noch nicht verbreitet sind.

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„Brücken-Allianz Giesinger Berg“ im Münchner Forum gegründet

Am 28. Oktober 2015 fand die Gründungsversammlung der „Brücken-Allianz Giesinger Berg“ in der Geschäftsstelle des Münchner Forums statt. Eingeladen hatte der Arbeitskreis Öffentliches Grün im Münchner Forum e.V. Das Ziel dieses losen Zusammenschlusses ist es, die bürgerschaftlichen Kräfte zu bündeln, um den, im Wortsinne, ‚wichtigen Brückenschlag‘ am Giesinger Berg im politisch-administrativen Kontext voranzubringen. Die Verknüpfung des Fuß- und Radwegesystems im Bereich Giesinger Berg hat hohen Rang für die gesamte östliche Isarhangkante zwischen Oberföhring und Großhesselohe. Dies gilt gerade auch für die Alltags-Radler auf dem Weg zu ihrer Arbeit. Die erleichterte und erheblich sichere Erreichbarkeit der wichtigen und traditionellen Münchner Erholungsbereiche entlang der östlichen Isarhangkante Richtung Süden Harlaching – Großhesselohe – Grünwald ist für Fußgänger und Radler ein besonderer städtebaulicher Gewinn. Weiterlesen

Stellungnahme des Münchner Forums e.V. zur Novellierung der Münchner Bade- und Bootsverordnung

Als sich Umweltschutzreferent Joachim Lorenz im Mai dieses Jahres nach 22 Jahren in den Ruhestand verabschiedete, bedauerte er es, dass in seiner Amtszeit die Novellierung der Bade- und Bootverordnung nicht abgeschlossen werden konnte.

Der Stadtrat beauftragte das Referat für Gesundheit und Umwelt (RGU) bereits im Frühjahr 2005, mit Blick auf den Isar-Plan, die städtische Bade- und Bootverordnung aus dem Jahr 1976 zu novellieren. Ziel war es, die Errungenschaften der „Renaturierung der Isar“ für liberalere Regelungen zu nutzen. Die Münchner Bürgerschaft soll mehr Möglichkeiten zum Baden und Bootfahren bekommen. Das RGU legte 2010 dem Stadtrat einen ersten Entwurf vor, der jedoch von vielen Seiten kritisch gewürdigt wurde. Weiterlesen

Mit Gewalt einen neuen Bahnhof? Vorher wären da noch ein paar Fragen.

Mit der Hauptbahnhofsplanung in München befasst sich die „Aktion gegen den faulen Zauber“. Sie kritisiert den Gigantismus und die Kommerzialisierung des Entwurfs für den neuen Hauptbahnhof, der der Funktion nach das Stadtentree für alle diejenigen darstellt, die mit der Bahn München erreichen. Die Aktion kritisiert den kürzlich von der Deutschen Bahn vorgelegten Neubauentwurf; wir geben die Kritik in Auszügen wieder. Das vollständige Papier ist hier nachzulesen. Weiterlesen

Erkundung der Isar-Hangkante vom Gasteig bis Harlaching

Bei einer Radl-Exkursion des Arbeitskreises Öffentliches Grün am 9. Juni 2015 erfolgte die historisch-aktuelle Erkundung des Isarhochufers zwischen Gasteig und Harlaching, vorbereitet und geleitet von Klaus Bäumler. Den Teilnehmern wurde ein Exkursionsplan, in bewährter Weise gestaltet von Franz Schiermeier, ausgehändigt. Der Arbeitskreis wird die Erkundung durch weitere Exkursionen fortführen.
Die urbane Naturlandschaft der Isar in München steht seit Jahren erfolgreich im Zentrum bürgerschaftlichen Engagements. Mit der Fortführung des Isarplans über die Corneliusbrücke nach Norden sollen in den stadtnahen Isarbereichen weitere auf Stadtsilhouette und Gebirge den Stadtplanern schon Anfang des 20. Jahrhunderts bewusst war, dokumentieren die Brücken mit welchen Eisenbahntrasse und Hangstraßen fußgängerfreundlich überwunden wurden, um den traditionellen Münchner Spazierweg am östlichen Isarhochufer nicht zu unterbrechen.
Ein typischer „weißer Fleck“ ist der knapp zwei Hektar große Kronepark, der als Privatpark angelegt und vor Bebauung bewahrt wurde. Es ist über den Einzelfall hinaus ertragreich, die wenig bekannte Historie dieser städtischen Grünanlage am Nockherberg zu erarbeiten. Die Existenz dieses „öffentlichen Grüns“ geht auf das Engagement von Franz Xaver Schmederer zurück, der Ende des 19. Jahrhunderts in attraktiver landschaftlicher Lage dieses grüne Refugium geschaffen und noch zu Lebzeiten Regelungen getroffen hat, es vor Bodenspekulation zu bewahren.
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Kommende Veranstaltungen

  1. Arbeitskreistreffen: Schienenverkehr

    19. Oktober 2017 | 18:00
  2. STRESS AND THE CITY

    20. Oktober 2017 | 19:00