Standpunkte 05.2014: Gated Communities

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Liebe Leserin, lieber Leser,
In dieser Ausgabe ist unser Schwerpunktthema die Angst vor dem Leben da draußen. Wir beschäftigen uns mit „gated communities“, versuchen sie zu begreifen und zu erklären. Was treibt wohlhabende Menschen dazu, sich freiwillig einzuschließen, ihren Lebensraum zu begrenzen, obwohl viele genug Geld hätten, sich eine Yacht zu kaufen, um frei über die Weltmeere zu schippern? Was sagt es über den Zustand einer Gesellschaft, und wie weit ist München auf dem Weg
zu eingezäunten Gemeinschaften? Dabei interessieren uns vor allem die Implantate, die ins gewachsene Stadtgefüge eingebrachten neuen, exklusiven „Höfe und Gärten“, soweit sie ganze Quartiere bestimmen. Gibt es die gefühlte Exklusivität als Barriere, noch bevor das geschmiedete Tor im Wege steht? Wer hat eigentlich Angst vor wem und warum? Bei Gefängnissen, im weitesten Sinn auch „gated communities“, haben die Bürger draußen Angst vor denen drinnen. In den selbstgewählten Edelgefängnissen z.B. amerikanischer Städte ist es genau umgekehrt. Begleiten Sie uns bei der Spurensuche. Viel Freude beim Erkunden wünscht Ihnen das Redaktionsteam der „Standpunkte“

Helmut Steyrer 1. Vorsitzender des Programmauschusses des Münchner Forums

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